
Große Ereignisse werfen große (dunkle) Schatten voraus – CLUB BIZARRE, schon vor etlichen Jahren eine Bastion am Partyhimmel Süddeutschlands, wird am 20.03.2026 mit einem gewaltigen BÄM! wieder erweckt. Ein ganzes Haus voller Party! Café Libella in Altenmarkt an der Alz, amtlich Deutschlands ältester Underground-Club, seit über 40 Jahren Garant für durchfeierte und durchtanzte Nächte, lässt in dieser Nacht gemeinsam mit dem Bergwerk oben und unten gleich zwei Floors erbeben und bietet all den feierwütigen Kreaturen der Nacht eine grandiose Party. Grund genug im Mitternachtsreigen gleich zwei der DJs, die beim Club Bizarre für den nötigen Wumms und eure Stimmung sorgen, ein wenig über ihre Pläne für euch, die Sounds, die euch erwarten plaudern zu lassen und euch so richtig anzuteasern. The Driver – Hitchhikers Nightmare Club und DJane Chrissy wollen euch alle Laune auf Club Bizarre machen – kommt, tanzt mit uns!
Egal, wie unterkühlt die Welt wirkt, uns bleibt der warme Analogsound im System, hochemotionale Texte und tanzbare Rhythmen. Weniger Stress-Rauschen, mehr melodischer Flow. Zugänglich genug für den Alltag, aber mit genug Synthesizer-Effekten, um nicht langweilig zu werden. Erst spielten die Synthies die klangliche Antwort auf die Frage, wie die Zukunft in den 1980ern aussehen sollte: eine Mischung aus kühler Elektronik und warmem Herzschlag, eine Ästhetik der gefühlvollen Kälte. Synthpop ist aber kein Museumsstück. Während er in den 90ern kurzzeitig von der Techno-Welle verdrängt wurde, feiert er heute durch Künstler wie Mesh oder Chrom ein massives Revival. Und siehe da, schon kommen „alten Hasen“ Boy George oder Fortification 55 auch wieder zum Vorschein und zeigen, dass sie es immer noch drauf haben.
Schluss mit lustig – Vorbei ist die närrische Zeit, Fasching ist zu Ende, die Gaudi hat ein Loch; jetzt also wär‘ der ideale Moment so richtig tief in die lichtlose, tiefschwarze Gothic-Ursuppe einzutauchen. Hineinzufallen in einen Sumpf aus Melancholie und beklemmend finsteren Schatten. Einzutreten in düstere Gruften, wo geheimnisvolle, irgendwie betörende Klänge uns umgarnen und mitschleifen in noch tiefere Düsternis. Nichts ist zu hören von hoffnungsvollem Frohsinn, nun ist quasi musikalisches Fasten bei trocken Brot angesagt. Jeder einzelne traurige Ton, jede dunkle Textzeile lässt einen erahnen, in welch trostloser Zeit wir angelangt sind. Blutengel beklagt ein einsames Dahinscheiden, Second Voice feiern gar den Tod – und doch dringt letztlich aus dem Untergrund der Satz: „Never Give Up“
Als Connaisseurs der anspruchsvollen und vielseitigen elektronischen Klänge erkundet der Mitternachtsreigen zumindest einmal monatlich die etwas härteren Gefilde der Electro-Klangbilder, die mit EBM-lastigen Basslinien, kühlen Synth-Texturen und gezielt eingesetzten Breaks und Beats den Fokus auf Dynamik und Dichte legen. So entwickelt sich eine harte Liebe zur elektronischen Musikszene jeglicher Ausrichtung, in der Grenzen zwischen Genres verschwimmen, in der Authentizität und künstlerischer Ausdruck im Vordergrund stehen und in der Musik als universelle Sprache fungiert, die Menschen zusammenbringt. Mit Leidenschaft, Talent und Vision nehmen uns kreative und produktive Künstler wie Emmon, Owl Vision oder Bill Leeb mit jedem Ihrer Tracks gefangen. Große Electro-Liebe!
Am Samstag, 31. Januar, rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum des Punkrock wurde der Inbegriff des ewig Aufmüpfigen 70 Jahre alt. Der Sänger formerly known as Johnny Rotten von den Punk-Gründervätern The Sex Pistols ist nach wie vor mit seiner Band Public Image Ltd aktiv. Grund genug den alten Anarcho so ein bisschen zu feiern. War es doch in Great Britain Anfang der 80er Jahre, als die Kunst der punk-tuellen Verweigerung zum stilprägenden Soundtrack dieser Zeit geriet. Die stylishen Merkmale der Generation X, Iro, bunte Haare, Lederjacke, Nieten, zerrissene Jeans haben ja auch die ganzen Jahrzehnte ganz frisch überstanden. Darum bitte Punkrock und Post Punk, für eine glückliche Jugend ist es nie zu spät.
Unschlagbar sind heute die harten Schläge auf euer Trommel-Fell, die da losdonnern mit einer Wucht, die ihresgleichen sucht. Die Beats hauen ordentlich auf den Putz, wenn der Bass mutiert und die Dunkelheit zuschlägt. Ein regelrechter Club-Angriff, eine mitreißende Fusion aus Industrial Bass und knall-harter Electronic Body Power, eine Energie, die den Dancefloor zum Beben bringt, das macht so richtig Lust sich auszutoben. Was denn Frösche mit den Underground-Kreaturen der Nacht zu tun haben? Nun, Antibody und Grendel wissen wohl ein Lied davon zu singen. Um es mit Faderhead’s Worten auszudrücken: Enjoy The Noise!
Synthie-Sounds, so cosy, so warm, so behaglich, dass man sich direkt darin einwickeln möchte: damit bezirzt euch heute euer Mitternachtsreigen. Und das passt ja ganz famos zum heutigen Weltkuscheltag und Internationalen Sweatpant-Day. Kaum ein Kleidungsstück steht (paradoxerweise) mehr für Gemütlich- und Bequemlichkeit wie die Jogginghose. Also schlüpft doch mit dem Mitternachtsreigen in komfortable Synth-pants und genießt die „Endless Skies“ oder gar die „Eternity“. Der ebenso heutige Hugging Day soll an die positive Wirkung des Hormons Oxytocin erinnern, aber wer braucht schon Oxytocin, wenn er so wundervoll euphorisierende Sounds und Songs wie z.B. von Ego Bliss oder Mesh haben kann. Quasi Wohlfühlen für die Ohren und Wellness fürs Herz.
Die Jahreszeit hüllt uns in Dunkelheit, es ist eine eine düstere Zeit – eine perfekte Stimmung für Post-Punk, Dark Wave und ganz, ganz dunkle 80s-Vibes. Dark Wave offenbart mit düsteren Klängen und melancholischen, beinah depressiven Texten die dunkle Seite eines Jahrzehnts, das scheinbar im Zeitenlauf stehen geblieben ist. Oder wie erklärt ihr euch sonst, dass Bands wie The Cure, Ministry oder Suicide völig friktionsfrei nebeneinander und miteinander gehört werden können mit Tracks von Magic Wands oder Undertheskin? In der modernen Dark-Wave-Szene von 2026 ist das Erbe der 1980er Jahre präsenter denn je. Zeitgenössische Bands greifen gezielt nach der kühlen Ästhetik der 1980er Jahre, um die Weltschmerz-Themen der Gegenwart zu vertonen; dabei bleibt die schwarze Romantik der 80er immer noch das Maß aller Dinge.
2025 – das bedeutete 53 Mittwochnächte mit eurem Mitternachtsreigen, 454 Tracks, die ihr von 338 unterschiedlichen Künstlern zu hören bekamt. 2025, das bedeutete aber auch ganz wunderbare Live-Konzerte und Chrissy’s Festivalausflüge, auf die ihr sie mit dem Mitternachtsreigen begleiten konntet. Ihr wart dabei bei allerlei Geburtstagspartys, habt mit uns wunderschöne Feiertage verbracht, zuletzt sogar Weihnachten und Silvester. Großartige Releases hatte 2025 auf Lager, und diese wurden im Mitternachtsreigen gleich mit euch gefeiert. Der Mitternachtsreigen hat 2025 die 800er Marke geknackt. Heute blicken wir noch einmal auf dieses himmlische Jahr zurück und himmlisch sind auch die Tracks dazu: unter anderen Close To Heaven von VNV Nation, Biomekkanik mit Heaven Awaits oder Ad Astra von Zweite Jugend.
Was kommt da wohl 2026 auf uns zu? Drohende Apokalypse oder ein Hoffnungsschimmer im globalen Chaos? Was hält 2026 für uns bereit? Für die globalen Entwicklungen in Politik, Klima, Wirtschaft und Gesellschaft können wir nur das Beste wünschen und vielleicht doch auf das Gute in den meisten Menschen hoffen. In Mitternachtsreigens Kernkompetenz jedoch, dem musikalischen Fortschritt in 2026, da stehen die Sterne wahnsinnig gut. Schon heute sind spannende Releases angekündigt und auch Mitternachtsreigen hat große Pläne für sein 17. Jahr on Air. Darum wollen wir heute zusammen mit euch gemeinsam mit Zeraphine, System Noire, Faderhead und anderen den K.O.-Countdown für 2025 einzählen. 2025 kann weg - 2026, bring it on!