Machwerke aus elektronischen Klangerzeugern werden gemeinhin oft als Synthpop bezeichnet. Wir mögen Synthpop, aber der Begriff allein ist viel zu banal, um zu umfassen, was sich alles dahinter verbirgt. Sanfte Melodien, die einen in wohlige Harmonien einhüllen, jubelnde Synthies im Zusammenspiel mit atmosphärischen Flächen, beinahe trance-eske Soundgebilde, oft hinterlegt mit donnernden Basslines und energetischen Vocals, mitreißend, tanzbar, tief. So wie Rotersands "Don't Stop Believing". So wie Empathy Test's "Holding On". So wie KY's "Neon Lights". Wow! Einmal eingetaucht in den vielfältigen Electro-Pool ist man schnell untergetaucht in Synthies, Electro, Future Pop, EDM - kommt, wir gehen Electro!
Der Dunkelheit schlägt der Mitternachtsreigen heute ein Schnippchen und schlägt dabei schon ganz harte Töne an. Dunkle Beats steuern den nötigen Wumms mit bei, wenn Tyske Ludder die Trommel zum Schlagen bringen, Combichrist in gewohnter Weise eine Verwüstung hinterlassen oder Extize gar den Renaissance Rave anzettelt. Im Grunde geht's darum, dass am Ende des Tages euer Herz heftig schlägt. Nicht alles kurz & klein schlägt, sondern für uns und für die dunklen Bässe schlägt. Die Nacht hat einen Soundtrack, die Dunkelheit tanzt – und Mitternachtsreigen liefert den Beat.
2025. 25 Jahre M'era Luna Festival. 25.000 Besucher*innen. Seit 2000 wird dieses Musikfestival am 2. Augustwochenende in Hildesheim veranstaltet, eines der größten Festivals der Alternative-Musik- und Schwarzen Szene. Auf zwei Bühnen auf dem Flugplatz-Gelände spielen insgesamt 38 Acts, Bands und Solokünstler unterschiedlicher Genres von Mittelalter-Rock über Alternative, Gothic bis Electro. In diesem Spektrum der Klangkunst - mit viel elektronischen und harten Sounds, mit mehr Mittelalter und Folk als letztes Jahr sowie einem sehr verschiedenartigen Konglomerat aus lyrischem, epischem, Klassik-angehauchtem Gothic Metal - bewegten sich die Konzerte beim M'era Luna 2025. Doch da ist so viel dabei mehr als nur Konzerte besuchen. es geht vielmehr darum Freunde zu treffen, die unfassbar friedliche und fröhliche Atmosphäre aufzusaugen, den Mittelaltermarkt zu besuchen, in der Fashion Town zu flanieren und zu shoppen - kurzum, eine der schönsten Jahres-Zeiten zu verbringen. Auch für nächstes Jahr ist schon wieder gebucht.
Nein, da lassen wir nicht mit uns handeln - entweder ihr nehmt die Stücke so, wie sie im Raum stehen, ein wenig rau, vielleicht mit ein paar Schrammen und Kratzern, nicht ganz so auf Hochglanz poliert, aber dafür mit Patina und mit dem unverwechselbaren Charme von etwas, das sehr, sehr geliebt wird. Oder aber ihr habt eine Stunde Stille. Da hört ihr doch lieber hin auf dem Flohmarkt der Altertümer und Raritäten, nicht wahr? Da ist viel dabei, was gut & gerne als wunderbar erhaltene 80er-Ware durchgeht, und gleich daneben die gute alte 80er Ware macht ohnehin noch ordentlich was her, nicht angestaubt, fast wie neu. DAF und Ministry neben Adam Usi und Ductape - wie wunderbar das harmoniert!
Wir mögen die Nacht. Die Dunkelheit, die Stille, der ganz besondere Zauber einer klaren Sternennacht, die mystische Verwunschenheit einer tiefschwarzen Nacht. Nacht ist prima, das Prinzip "Nacht" hat immer 'was Gutes. Während der Woche erholt man sich vom oft stressigen Arbeitsalltag, am Wochenende stürzt man sich nächtens wild zum Feiern, und die Mittwochnacht, oh ja die Mittwochnacht, die ist halt einfach immer etwas Besonderes. Taucht ein in unsere nächtliche Hörprobe, legt euch hinein in ein Bett aus Synthieklängen, lasst euch 'mal wohlig einlullen von den sanften Harmonien, dann wieder gebt ihr euch ganz den wachen Sounds von Snakeskin, Ashbury Heights, X-Marks The Pedwalk und anderen hin. Die Mittwochnacht klingt klasse!
Ach, echt jetzt? Achthundert? Ja freilich, so viel Mitternachtsreigen ist euch tatsächlich bereits zu Ohren gekommen. Das bedeutet über 800 Stunden wahnsinnig großartige Musik, unfassbar coole Sounds, ganz, ganz arg viele Tracks. Tatsächlich hat euch der Mitternachtsreigen schon mindestens 800 mal bestens unterhalten, ganz nach Lust und Laune 'mal hart, 'mal zart, 'mal wild, 'mal mild. Wenn ihr traurig seid, gibt's nichts Tröstlicheres als einen Synthpop-Mitternachtsreigen. Freut ihr euch, dann fetzt doch zu einem Harsh-Electronics Mitternachtsreigen über euren Floor. Fühlt ihr euch so richtig dark & gothic? Mit einem 80s, Wave & More-Mitternachtsreigen mit viel Post Punk und Dark Wave gleich noch viel mehr. Euch hat's den Tag verhagelt? Kein Problem, ein EBM-Mitternachtsreigen bügelt das wieder glatt. 800 unterschiedliche Mitternachtsreigens für 800 unterschiedliche Launen - alles da für euch im Sendungsarchiv.
Das AMPHI FESTIVAL zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungen der schwarzen Szene in Europa. Seit 2006 findet es jährlich im Kölner Tanzbrunnen statt und zieht Fans von Gothic, EBM, Industrial, Synthpop und verwandten Genres aus aller Welt an. Auch in diesem Jahr verspricht das Programm hochkarätige Acts wie unter anderem VNV Nation, Lord of the Lost, Camouflage, Anne Clark, Die Krupps, Rome, [X]-RX, Spiritual Front, The Second Sight, Gulvøss und noch viele mehr. Neben den Konzerten bietet das Festival Aftershow-Partys mit renommierten DJs, Lesungen und Theateraufführungen. Die Veranstaltungen finden sowohl auf der Hauptbühne als auch in der Theaterhalle und auf dem Schiff „MS RheinMagie“ statt, das als „Orbit Stage“ dient. Der Beachclub lädt zum Verweilen ein und bietet einen herrlichen Blick auf den Rhein und den Kölner Dom.
Am harten Boden der Realität landet ihr heute bei eurem Mitternachtsreigen - doch das klingt viel, viel unangenehmer, als es in Wirklichkeit ist. In Echt testen wir heute nämlich die Grenzen des Dark Electro aus. Jeder Track fühlt sich wie ein wirklich spannender musikalischer Faden an und webt ein intensives, emotionales Gewebe, das die Gemüter (und Beine!) von Aggrotech-, EBM- und Dark Techno-Liebhabern bewegt. Selbstbewusst, düster, energiegeladen und garantiert den richtigen Nerv treffend: Die Dark-Electro-Wirklichkeit überzeugt mit fetten Beats, schneidenden Synthies und kraftvollen Vocal-Parts und füllt einen einzigartigen Floor, der jeden zum Stampfen und Tanzen bringt. In Wirklichkeit geht ihr also ganz hart darauf ab.
Wenn 1980er-Ikonen 80 werden, dann braucht's schon einige 80er-Ständchen zur Feier des Tages: Debbie Harry feiert ihren 80er! Gut, euer Mitternachtsreigen feiert jedes Monat die 80er, das trifft sich so schon ganz gut. Die Musik der 80er Jahre ist immer noch so gegenwärtig, als ob die Songs erst vor kurzem released worden wären. Und genau das ist auch der Fall: manche Songs mit absoluten 80s-Vibes sind durchaus erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen. So führt uns unsere klangliche Reise heute in die 80er, die modern und frisch klingen, und zurück in die Gegenwart zu Bands, die ein wenig dem altmodischen, aber nicht minder frischen New-Wave- und Postpunk-Stil frönen. Der Vintage-Mix aus alt & neu macht sich unglaublich gut auf unserer 80er-Feier.
Rave Hart - es kann nur einmal geben. Zumindest einmal im Jahr schwimmt der Mitternachtsreigen über den Tellerrand hinaus und pickt sich ein paar Tracks heraus, die eigentlich so überhaupt nicht der Gothic-Szene zuzuordnen sind. Wobei wir ja erfahrungsgemäß von schwarzen Dancefloors wissen, dass die Grenzen, vor allem in Richtung Harsh Electronics, hier schon ganz schön verwaschen sind und in der Tat der eine oder andere Techno-Act auch auf Gothic-Partys reüssiert. Einfach, weil Künstler wie Terence Fixmer, Vitalic oder auch Paul van Dyk ganz enge Verbindung zu "unseren" Künstlern geknüpft haben oder weil einfach die Qualität der Releases sich ganz famos ins Konzept eines Dark-Industrial-Floors einfügt.